Geschichte

Im Geschichtsunterricht soll dem Schüler bewusst gemacht werden, dass Entwicklungen nicht geradlinig verlaufen, sondern sich aus dem Gegen- und Miteinander verschiedener Interessen, Wertvorstellungen und Handlungen ergeben. Gerade die historische Distanz ermöglicht die Analyse komplexer sozialer und politischer Vorgänge, da auch Materialien (Geheimdokumente, Auswirkungen, neue Forschungsergebnisse) vorliegen, die dem zeitgenössischen Betrachter verborgen sind. Einseitige Erklärungsversuche und Manipulationen historischer Wahrheit sollen durch intensives Quellenstudium (Texte, Bilder, Filme) aufgelöst werden. Vergleiche verschiedener historischer Prozesse machen die Abhängigkeit der Entwicklung von Entscheidungen deutlich. Die Einbeziehung lokaler und alltäglicher Geschichte und die Befragung von Zeitzeugen ermöglichen einen Einblick der Schülerinnen und Schüler in den historischen Erkenntnisprozess. Die Bedeutung der Geschichte für die Gegenwart ist Unterrichtsprinzip.

 

Themenbereiche:

11. Jahrgangsstufe:

- Methodische und chronologische Grundlagen

- Deutschland: Von der Wiedervereinigung über die Konsolidierung bis zur Wiedervereinigung

- Umgang mit Demokratie und Diktatur in Deutschland nach 1945

- Gesellschaftlicher Wandel von 1945 bis in die Gegenwart

- Internationale Entwicklungen nach 1945

 

13. Jahrgangsstufe:

- Staat und Gesellschaft von der Antike bis heute

- Weltpolitische Dynamik und ihre Bestimmungsfaktoren

 

(11. Klasse: 2 Wochenstunden, 2 Kurzarbeiten pro Schuljahr, 13. Klasse: 2 Wochenstunden für Geschichte/Sozialkunde, 2 Kurzarbeiten pro Schuljahr)

 

Christian Parth, Fachbeauftragter Geschichte